Isn’t it…

Ist es nicht Paradox, wie unsere eigene Wahrnehmung unser größtes Trugbild darstellt? Wir projizieren unsere Erwartungshaltung auf unsere Mitmenschen und sind erbost sollten diese sich nicht dementsprechend verhalten. Verwunderlich welche Ironie unser zwischenmenschliches Handeln birgt, sobald man dieses Denkmunster durchbrochen hat. All unser Tun ist immer wieder nur auf uns selbst zurückzuführen. Wir sind ständig Erwartungshaltungen ausgesetzt, welche wiederrum unsere Annahmen und unser Handeln beeinflussen. Projiziere deinen Geist doch einmal in ein eine bestimmte soziale Klasse. Nehmen wir einen elitären Kreis mit Champagner frönenden Frackträgern. Mit diesen Personen wohnen wir einem Opernball bei. Dort erwarten wir, dass Gäste jener Veranstaltung Etikette erwarten und kein unflätiges Verhalten akzeptieren, somit passen wir uns an und sind vornehm höflich. Somit passen all Jene, die diesem Ereignis beiwohnen, ihre Erwartungshaltung der gesellschaftlich geprägten Annahme an. Wobei manch einer, in ungestörten Momenten keinerlei Interesse an Etikette hegt und sein Rektum ganz gerne für musikalische Ergüsse nutzt. Wie schon erwähnt: Welch Ironie!

Durchbrechen wir unsere selbstauferlegten Grenzen, die heuchlerischen Konventionen dieser Gesellschaft, dann sind wir zwar noch lange nicht frei, aber sehr viel näher dran.

-M.T.L.

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